Vertikale Schälzentrifugen

V 800 – 1600 BG


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Weltweit wird REA-Gips in zahlreichen Kraftwerken auf HEINKEL-Zentrifugen entwässert. Das breite Angebot von Gips-Zentrifugen mit unterschiedlichen Trommelgrößen ermöglicht die optimale Anpassung an wechselnde Produkteigenschaften und Durchsatzleistungen.

Befüllen


Bei vorgewählter Fülldrehzahl wird die zu trennende Suspension in die vertikal gelagerte Siebtrommel eingefüllt. Unter Einfluss der Zentrifugalkraft setzen sich die Feststoffpartikel auf dem Filtergewebe am Trommelmantel ab.

Die Feststoffe werden vom Filtergewebe zurückgehalten, die Suspensionsflüssigkeit durchströmt den sich bildenden Filterkuchen und das Filtergewebe und verlässt die Siebtrommel durch Bohrungen im Trommelmantel.

Während des Füllens wird der Flüssigkeitsstand in der Trommel und das Anwachsen des Filterkuchens durch Sensoren kontrolliert. Bei Erreichen einer gewünschten Filterkuchenhöhe wird der Füllvorgang automatisch beendet.

Zwischenschleudern

  In Abhängigkeit vom Produkt wird der Füllvorgang durch ein Zwischenschleudern mit erhöhter Drehzahl unterbrochen, um die Suspensionsflüssigkeit zu verdrängen.

Damit wird Füllvolumen in der Trommel frei und das Füllen kann fortgesetzt werden.

Je nach Filtrationsverhalten des Produktes wird das Zwischenschleudern mehrmals wiederholt.

Waschen

  Sobald die Suspensionsflüssigkeit abgeschleudert ist, wird der Prozessschritt zum Waschen der Feststoffen der Trommel gestartet. Hierfür wird über ein geeignetes Waschrohr (Düsenrohr oder Lochbrause) Waschflüssigkeit gleichmäßig über die gesamte Trommelhöhe verteilt.

Unter Einwirkung der Zentrifugalkraft durchdringt die Waschflüssigkeit den Filterkuchen, verdrängt die noch anhaftende Suspensionsflüssigkeit und verlässt die Trommel auf dem gleichen Weg wie die Suspensionsflüssigkeit beim Füllen.

Das Waschen kann bei der gleichen oder einer höheren Drehzahl wie das Füllen erfolgen.

Trockenschleudern

  Zum Abtrennen der Flüssigkeit aus dem Filterkuchen wird die Trommel in der Regel auf die maximal zulässige Drehzahl beschleunigt und auf dieser Drehzahl konstant gehalten.

Die Kinetik des Trockenschleudervorgangs ist abhängig von den Feststoff- und Flüssigkeitsparametern, von der Kuchenhöhe und natürlich von der Zentrifugalkraft, die auf die abzutrennende Flüssigkeit einwirkt.

Die Restfeuchte im Filterkuchen nimmt bei konstant einwirkender Zentrifugalkraft mit der Zeit ab und nähert sich asymptotisch einem theoretischen Grenzwert.

Austragen


Nach dem Trockenschleudern wird die Zentrifuge bei rotierender Trommel abgebremst und der Deckel der Zentrifuge geöffnet.

Reinigen (Option)

 
Häufig ist eine Reinigung des Innenraums der Zentrifuge nach jedem oder mehreren Zyklen erforderlich, um eine definierte Produkttrennung zwischen zwei aufeinander folgenden Chargen sicherzustellen oder um einer Infektion vorzubeugen.

Mit einem integrierten CIP-Reinigungssystem kann der Innenraum der Zentrifuge mit sämtlichen Einbauten automatisch komplett vorgereinigt werden, ohne dass hierfür die Zentrifuge geöffnet werden muss.

Einsatzbereiche Vertikale Schälzentrifugen
V 800 – 1600 BG


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