Stülpfilterzentrifugen

HF 300.1 – HF 1300.1


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Befüllen


Die Suspension wird durch ein horizontales starres Füllrohr in die rotierende Trommel eingefüllt. Durch die kon struktive Gestaltung der Trommel wird stets ein homogener Kuchenaufbau erzielt.

Der Füllvorgang wird mit Hilfe der berührungslosen Wägezellentechnologie gravimetrisch überwacht und durch die Steuerung geregelt.

Schleudern

Das Abschleudern des Filtrats erfolgt bei frei wählbaren Drehzahlen. Der Schleuderschritt wird in Abhängigkeit vom Flüssigkeitsanfall pro Zeit oder alternativ durch eine Schleuderzeit gesteuert.

Waschen

Analog zum Füllvorgang wird auch das Waschmedium durch dasselbe Füllrohr in die Trommel geleitet, bei frei wählbaren Drehzahlen. Bedingt durch den sehr homogenen Kuchenaufbau wird jeder Teil des Feststoffkuchens gleich gut gewaschen.

Austragen

Nach einem weiteren Schleudervorgang werden die abgetrennten Feststoffe bei rotierender Trommel durch Umstülpen des Filtertuchs ausgetragen.

Hierzu wird der Trommeleinsatz axial verschoben und das Filtertuch aus der Trommel gezogen.

Reinigen


Die validierbare Reinigung der Stülpfilterzentrifuge HF erfolgt im geschlossenen Zustand durch vollautomatisierte CIP-Reinigungs systeme effektiv und in kürzester Zeit.

Produktwechsel sind dadurch schnell und einfach durchführbar.

PAC (Option)

 
Bei Produkten mit einem hohen Feinanteil < 20 µm und hohem Filtrationswiderstand kann die Zentrifugentrommel mit einem Gasdruck von bis zu 6 bar beaufschlagt werden, um die verfahrenstechnischen Vorteile der Zentrifugation mit den Möglichkeiten der Differenzdruckfiltration zu kombinieren.

Die Restfeuchte schwer zu filtrierender Produkte kann im Vergleich zur reinen Zentrifugation um weitere 10-20 % gesenkt werden.

Die Belegungszeit der nachfolgenden Trockner ist deshalb geringer und das zentrifugenfeuchte Produkt kann deutlich körniger und rieselfähiger ausgeräumt werden.

Die gasdrucküberlagerte Zentrifugation kann auch zum Trocknen des Feststoffs auf Restfeuchte < 1 % genutzt werden. Diese Art der Trocknung wird vor allem dort eingesetzt, wo wertvolle, toxische oder sehr kleine Produktmengen ohne Feststofftransfer zwischen Filtrations- und Trocknungsapparat verarbeitet werden.
 

Einsatzbereiche Stülpfilterzentrifugen
HF 300.1 – HF 1300.1


Pharma
Chemie
Feinchemie
Kosmetik
Recycling
Metall
Nahrungsmittel
Oberflächen- beschichtung